Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer

24. September:

Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer

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Zu einer Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer lädt die SPD-Abteilung Rosentahler Vorstadt am 24. September. Bei einer fachkundigen Führung erläutern diejenigen, die für diesen Ort der Dokumentation und der Erinnerung maßgeblich Verantwortung tragen, das Konzept: Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer und Rainer E. Klemke, Abteilung Kulturelle Angelegenheiten in der Senatskanzlei.

Michael Donnermeyer, ehemaliger Berliner Regierungssprecher und Mitglied der SPD-Abteilung Rosenthaler Vorstadt, hat die beiden gebeten, die neu eröffnete Gedenkstätte im Rahmen einer öffentlichen Begehung vorzustellen.

 

Die neue Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße dokumentiert ein Stück deutscher Geschichte. Rostender Stahl fällt als erstes auf – lange, senkrecht im Boden verankerte Stangen, dicht an dicht. Sie zeichnen den Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze an der Bernauer Straße nach, an der sich bis 1989 zwei Machtblöcke gegenüber standen. Nach dem Ende der Ost- West- Konfrontation verschwanden hier wie andernorts die meisten sichtbaren Zeugnisse der Teilung.

 

In der schrägen Perspektive wirken die aneinander gereihten Stahlstangen wie eine geschlossene Wand. Man kann zwischen ihnen hindurchschreiten, das ist gewollt. Rostender Stahl, scheinbar unzerstörbares Material, das doch irgendwann zerfällt – so wie die Mauer, die auch für alle Zeiten gebaut schien und dann doch fiel. Sie wurde mutig von innen umgestoßen, von denen, die sich nach Freiheit sehnten.

 

24. September, 16.00 Uhr

Treffpunkt Besucherzentrum, Bernauer Str. 119

 

 

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