Rawert: "Häusliche Gewalt bekämpfen"

Rawert: "Häusliche Gewalt bekämpfen"

Mechthild Rawert, Porträt 2009
 

Die Berliner SPD-Bundestagabgeordnete Mechthild Rawert hat die Bundesregierung aufgefordert, alles zu tun, um häusliche Gewalt zu bekämpfen und die Länder und Kommunen mit der Finanzierung der Maßnahmen nicht länger allein zu lassen. "Einsparungen im Sozialbereich dürfen nicht zu Lasten von Frauenhäusern und Beratungsstellen gehen", so die SPD-Bundestagsabgeordnete. "Außerdem brauchen die von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und Kinder einen bundeseinheitlichen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe - unabhängig von Einkommen, Aufenthaltstitel und Wohnort."

In Deutschland gibt es ca. 330 Frauenhäuser und ungefähr 60 Frauenzufluchtswohnungen mit insgesamt rund 6730 Plätzen. Sie sind nach wie vor eine zentrale Anlaufstelle für von Gewalt betroffene Frauen und ihrer Kinder. Sie kämpfen ständig um die Finanzierung. Auch im Jahr 2010 - mehr als 30 Jahre nach Gründung des ersten Frauenhauses - gibt es keine institutionelle Absicherung dieser Schutzeinrichtungen.

"Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit", so Mechthild Rawert. "Der Schutz vor ihr ebenfalls nicht. Deshalb zeigen viele öffentliche Institutionen am 25. November Flagge." In Berlin werden entsprechende  Flaggen auch am Kurt-Schumacher-Haus und am Willy-Brandt-Haus gehisst.

 

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