Medikamente: EU sorgt für bessere Information

Medikamente: EU sorgt für bessere Information

portrait Dagmar Roth-Behrendt
 

Künftig können Patienten und Angehörige geprüfte und autorisierte Informationen über Arzneimittel auf den Internetseiten und Web-Portalen der nationalen Behörden finden.   Patientinnen und Patienten, die keinen Computer und keinen Internetzugang haben, sollen Informationen über ihre Medikamente und Behandlungen erhalten können. Druckversionen der autorisierten Informationen sollen daher auch in Gesundheitszentren, beim Arzt oder in der Apotheke zu bekommen sein. Darauf hat die Berliner Europa-Abgeordnete Dagmar Roth-Behrendt hingeiwesen.

Grundlage für diese Regelung ist Bericht zur "Information der Patienten über verschreibungspflichtige Medikamente", der jetzt in erster Lesung im Europäischen Parlament abgestimmt wurde.  Dagmar Roth-Behrendt sieht darin einen "Meilenstein bei der Verbesserung der Patientenrechte". 

 

"Patienten müssen das Recht und die Möglichkeit haben, verlässliche Informationen über Krankheiten und Therapien sowie über Inhaltsstoffe, Anwendung und Wirkung ihrer Arzneimittel zu bekommen", fordert Dagmar Roth-Behrendt. "Auch zusätzliche Angaben zu Behandlungsmöglichkeiten über den Inhalt des Beipackzettels hinaus müssen verfügbar sein".

An dem Werbeverbot für verschreibungspflichtige Medikamente werde aber nicht gerüttelt!, betonte die SPD-Politikerin. Deswegen haben sich die Abgeordneten gegen Informationen über verschreibungspflichtige Medikamente in Zeitschriften und Magazinen ausgesprochen.

 

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