Klaus Wowereit: Kulturpolitik für Berlin

Klaus Wowereit: Kulturpolitik für Berlin

Klaus Wowereit, Rede Kulturpolitik
 

Berlins Kulturszene tut der Stadt gut - auch im internationalen Wettbewerb. Weltweit werde die deutsche Hauptstadt mit Offenheit und Kreativität verbunden. Ein Erfolg der vergangenen Jahre, den es auszubauen gilt, wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit in einer Rede vor dem Berliner SPD-Kulturforum deutlich machte.

Längst ist die Kultur für Berlin auch ein "harter Wirtschaftsfaktor". In seiner gut einstündigen Rede, zu der das SPD-Kulturforum in die Bremer Landesvertretung geladen hatte, beleuchtete Wowereit nahezu alle Facetten der Berliner Kulturlandschaft. Gerade diese Vielfältigkeit macht die Stadt aus, und sie führt auch dazu, dass sich die unterschiedlichen Bereiche gegenseitig befruchten, so der Regierende Bürgermeister, der seit 2006 zugleich das Kulturressort leitet.  Die Bundesregierung sieht er in der Pflicht, die finanziellen Spielräume der Städte und Gemeinde nicht weiter zu beschneiden.

In seiner Rede gab Klaus Wowereit einen umfassenden Überblick - von der für ihn wichtigen Erinnerungskultur und den Gedenkstätten bis hin zur Opernstiftung, den Orchestern und Theatern,  der freien Szene und den Galerien. Er warb für die Errichtung einer Kunsthalle, um der zeitgenössischen Berliner Kunstszene einen Ausstellungsort zu geben, setzte sich dafür ein, die Bestände der Landesbibliothek an einem Standort zusammenzuführen und rief dazu auf, die Debatte um das Humboldtforum nicht wieder neu zu führen, sondern "auch einmal zu Ende zu bringen". Am Einspareffekt einer Bauverschiebung des Humboldt-Forums durch den Bund äußerte Wowereit Zweifel.

 

Berlins Kulturszene war gut vertreten bei der Rede des Regierenden Bürgermeisters: Theatermacher und Bildende Künstler, Autoren und Veranmstalter nutzten im Anschluss an die Rede die Gelegenheit zum Gespräch untereinander, aber auch mit dem regierenden Bürgermeister.

 
Schmitz, Deutschkron
 

Staatssekretär André Schmitz und die Schriftstellerin Inge Deutschkron.

 
Winfried Sühlo
 

Begrüßte die Gäste: Winfried Sühlo, Vorsitzender des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie.

 

Fotos: Horb

 

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