Kandidatinnen und Kandidaten gewählt

Friedrichshain-Kreuzberg, Reinickendorf und Lichtenberg:

Kandidatinnen und Kandidaten gewählt

In drei Kreisen haben die Kreisdelegierten an diesem Wochenende die SPD-Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen bestimmt.

 

SPD Lichtenberg wählte Kandidatinnen und Kandidaten für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung

Die SPD Lichtenberg hat am 19. und 20. November ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung benannt.
Als Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten für das Abgeordnetenhaus wurden gewählt:

  • Wahlkreis 1: Karin Seidel-Kalmutzki (50, Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses, Vorsitzende des Sportausschusses)
  • Wahlkreis 2: Dirk Liebe (37, Verwaltungsbeamter)
  • Wahlkreis 3: Reimund Peter (52, Elektriker)
  • Wahlkreis 4: Birgit Monteiro (41, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Sprecherin der SPD-Fraktion für Verbraucherschutz und Ansprechpartnerin für die Belange behinderter Menschen)
  • Wahlkreis 5: Ole Kreins (30, Sachbearbeiter)
  • Wahlkreis 6: Gregor Költzsch (32, Dipl.-Betriebswirt)

Zur Spitzenkandidatin der Bezirksliste für das Abgeordnetenhaus wurde wie schon 2006 die Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses, Karin Seidel-Kalmutzki, gewählt. Auf Platz zwei folgt Ole Kreins, auf Platz drei steht Birgit Monteiro. Danach folgen auf den Plätzen vier bis sechs Gregor Költzsch, Dirk Liebe und Reimund Peter.
Zum Spitzenkandidaten für die Bezirksverordnetenversammlung und zum Kandidaten für das Amt des Bezirksbürgermeisters wurde erneut Andreas Geisel gewählt. Der 44-jährige ist zur Zeit Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr in Lichtenberg.
Die SPD Lichtenberg ist damit gut aufgestellt und bereit, die kontinuierliche gute Arbeit der letzten Jahre fortzusetzen.
Auch der Entwurf für ein kommunalpolitisches Programm wurde von den Delegierten mit großer Mehrheit beschlossen. Schwerpunkte sind der Ausbau der Kinder- und Familienfreundlichkeit des Bezirks sowie die Entwicklung Lichtenbergs zum energetischen Modellbezirk. Das Programm soll in den kommenden Monaten mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden, ehe es im Mai verabschiedet wird.



Kandidat(inn)enkür der SPD Reinickendorf
: "Wir wollen alles gewinnen"

Die SPD Reinickendorf hat am Wochenende ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September 2011 und für die gleichzeitig stattfindende Wahl der Bezirksverordnetenversammlung nominiert.
Zum Spitzenkandidaten auf der Bezirksliste für die Abgeordnetenhaus-Wahl bestimmten die 80 SPD-Kreisdelegierten mit rund 90 Prozent der abgegebenen Stimmen den Reinickendorfer SPD-Kreisvorsitzenden Jörg Stroedter (53).
Als Kandidaten für das Amt des Reinickendorfer Bezirksbürgermeisters schickt die SPD ihren Stadtrat Andreas Höhne (52) ins Rennen. „Wir haben gute Aussichten, nach dem 18.September 2011 wieder den Bezirksbürgermeister zu stellen“, sagte der Kreisvorsitzende Stroedter. Höhne ist seit 1992 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Von 2001 bis 2006 war er Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Reinickendorfer BVV. Seit 2006 ist Höhne Stadtrat für Gesundheit und Soziales. Als Kandidat für einen Stadtratsposten im künftigen Bezirksamt wurde der jetzige Fraktionsvorsitzende Uwe Brockhausen (47) nominiert.
Für die sechs Reinickendorfer Wahlkreise bei der Abgeordnetenhaus-Wahl benannte die SPD drei Frauen und drei Männer als Kandidaten/innen. Spitzenkandidat Stroedter tritt im Wahlkreis Reinickendorf-West an. Die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Abgeordnetenhausfraktion, Brigitte Lange (Listenplatz 2), kandidiert erneut im Wahlkreis Märkisches Viertel/Lübars. In Reinickendorf-Ost/Schönholz kandidiert Bettina König, in Heiligensee/Konradshöhe/Tegel tritt Carmen Regin an. Neben Bettina König kandidieren auch Dieter Dressel (in Hermsdorf/Frohnau) und der Wirtschaftsexperte Thorsten Karge (in Wittenau) zum ersten Mal für das Berliner Abgeordnetenhaus.
Der SPD-Kreisvorsitzende Stroedter stellte das Wahljahr 2011 für die SPD unter das Motto „Wir haben nichts zu verlieren – wir wollen alles gewinnen!“

 

Friedrichshain-Kreuzberg: Das Bezirksamt zurückerobern

Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg will das Bezirksamt zurückerobern   Bei ihrer Kreisdelegiertenversammlung am 20. November hat sie mit großer Mehrheit ihren Kreisvorsitzenden Dr. Jan Stöß zum Kandidaten für das Amt des Bezirksbürgermeisters von Friedrichshain-Kreuzberg nominiert. Der 37jährige ehemalige Richter gehört dem Bezirksamt bereits als Bezirksstadtrat für Finanzen, Kultur, Bildung und Sport an. Auch der Stellvertretende Bezirksbürgermeister und Wirtschaftsstadtrat Dr. Peter Beckers wurde erneut als Bezirksamtsmitglied nominiert. 
Stöß und Beckers machten deutlich, dass der SPD-geführte Senat seit 2006 über 100.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen habe, viele davon in Friedrichshain-Kreuzberg. Die SPD habe auch im Bezirksamt nicht umsonst die Verantwortung für Finanzen und Wirtschaft übernommen, um für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Der Bezirk müsse und könne mehr tun im Kampf gegen Mietsteigerungen. Stöß verwies auch auf die Erfolge einer gestaltenden Kulturpolitik, die am Kottbusser Tor und in der Frankfurter Allee neue Bibliotheken ermöglicht habe. Starke kommunale Institutionen im Sozial- und Jugendbereich, gute öffentliche Schulen und eine funktionierende Sportlandschaft seien die Voraussetzung für den sozialen Zusammenhalt im Kiez. "Darauf, diesen sozialen Zusammenhalt zu stärken, beruht unsere sozialdemokratische Idee von der Stadt," sagte Stöß, "und die werden wir mit radikalem Optimismus verfolgen."
Neben Jan Stöß und Peter Beckers wurden auch die KandidatInnen für die Bezirksverordnetenversammlung gewählt, dem Listenvorschlag des Geschäftsführenden Kreisvorstandes wurde mit großer Mehrheit zugestimmt. Auf den vorderen Listenplätzen kandidieren die Juristin und Mitarbeiterin im Bundesarbeitskreis "Arbeit und Leben" des DGB Sevim Aydin, die Soziologieprofessorin Dr. Andrea D. Bührmann und der Fraktionsvorsitzende Andy Hehmke, der das beste Stimmergebnis aller Kandidaturen erzielte.
Kandidatinnen und Kandidaten sind außerdem die Journalistin Peggy Hochstätter, der Bezirksverordnete und Sportpolitiker Björn Eggert und Miriam Noa, stellvertretende Fraktionsvorsitzende in der BVV und Vorsitzende des Schulausschusses. Ihnen folgt der Stellvertretende Vorsteher der BVV Andreas Borchard-Klare. Die Referentin im SPD-Parteivorstand Tessa Mollenhauer-Koch ist außerdem Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Bezirk. Rechtsanwalt John Dahl hat sich in der BVV als Stadtentwicklungsexperte bereits einen Namen gemacht, die Juristin Anita Leese als Sozialpolitikerin.
Die BVV-Liste wird fortgesetzt von dem im Behindertensport engagierten Fraktionsmitarbeiter Frank Vollmert, der Politologin Anja Möbus, die zugleich Vorsitzende der SPD am Südstern ist, und dem Vorsitzenden der SPD Südliche Friedrichsstadt und Kommunikationsexperten Sebastian Forck. Darauf folgen die Studentin Derya Ovali, die unter anderem im Vorstand des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg TBB e. V. engagiert war, und der Jurist und bisherige Bürgerdeputierte im Stadtplanungsausschuss Max Putzer. Besonders freut sich die SPD darüber, den "Reißverschluss" von abwechselnden Frauen- und Männerkandidaturen durchgängig bis Platz 45 der Liste durchzuhalten.

 

Friedrichshain-Kreuzberg: Neue Gesichter für das Abgeordnetenhaus


Neben der amtierenden Abgeordneten Dr. Susanne Kitschun bewerben sich fünf neue Kandidatinnen und Kandidaten um die Wahlkreise in Friedrichshain und Kreuzberg:

Im Wahlkreis 1 (Südliche Friedrichstadt und Bergmannkiez) tritt Miriam Noa an. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Schulausschusses in der BVV benannte als ihre Schwerpunkte die Bildungs- und Kulturpolitik: „Soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt kann es nur dort geben, wo wir jeden Menschen mit seinen Fähigkeiten ernst nehmen und bestmöglich fördern.“ Die 28-jährige studierte Musikwissenschaftlerin kandidiert auch auf Platz 4 der Bezirksliste.
Im Wahlkreis 2 (Graefekiez und Südstern) kandidiert Björn Eggert, der bereits 2006 für diesen Wahlkreis angetreten war. Eggert, der auch Bezirksverordneter und Mitglied im Geschäftsführenden Kreisvorstand der SPD ist, betonte vor allem die Bedeutung des Vereinssports für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Er wird auf Platz 3 der Bezirksliste kandidieren.
Im Wahlkreis 3 (Luisenstadt und SO36) ist der Rechtsanwalt Muharrem Aras SPD-Kandidat. Aus seiner beruflichen Tätigkeit als Anwalt für Mieterrechte bringt er Erfahrungen für den politischen Einsatz für bezahlbaren Wohnraum ein. Der Jurist war unter anderem Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Migration der Kreis-SPD. Er wird auf Platz 5 der Bezirksliste antreten.
Die Stadtentwicklungsexpertin Dr. Susanne Kitschun tritt erneut im Wahlkreis 4 (Karl-Marx-Allee, Platz der Vereinten Nationen) und zugleich auf Listenplatz 2 der Bezirksliste an. Als Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung im Abgeordnetenhaus hat sich die promovierte Historikerin insbesondere für bezahlbare Mieten und gegen den Bau der BAB 100 eingesetzt.
Im Wahlkreis 5 (Samariterkiez) will die SPD die Privatisierungsgegnerin und Mitinitiatorin des Wasser-Volksbegehrens Gerlinde Schermer in das Abgeordnetenhaus schicken. Schermer wirbt dafür um Unterstützung, dass mit ihrer Stimme im Parlament der von der SPD beschlossene Kurs der Rekommunalisierung umgesetzt wird. "Wie beim Wasser und der S-Bahn haben Renditeerwartungen in der Öffentlichen Daseinsvorsorge nichts zu suchen", so Schermer.
Spitzenkandidat auf der Bezirksliste und Kandidat im Wahlkreis 6 (Frankfurter Tor - Boxhagener Platz - Ostkreuz - Rudolfkiez und Stralau) ist Sven Heinemann, der auch Vorsitzender der größten SPD-Abteilung im Kreis ist. Bei seiner Vorstellung nannte er als dringlichste Aufgaben eine aktive Wohnungspolitik zu betreiben, ein gerechtes, durchlässiges Bildungssystem und Chancengleichheit zu garantieren, einen guten und funktionierenden öffentlichen Nahverkehr zu organisieren, die finanzielle Lage Berlins zu verbessern sowie die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze.

 

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