Zehntausend unterstützten Frank-Walter Steinmeier

Zehntausend unterstützten Frank-Walter Steinmeier

Frank-Walter Steinmeier
 

Mit einer eindringlichen Warnung vor einer schwarz-gelben "Koalition der Vergangenheit" hat SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier den Schlussspurt im Wahlkampf eröffnet. Vor zehntausend Berlinerinnen und Berliner am Brandenburger Tor machte er klar: Wenn Schwarz-Gelb ans Ruder käme,  wären Einschnitte bei Renten, Gesundheit und Bildung absehbar.

 
Frank-Walter Steinmeier
 

Schwarz-gelb, so Steinmeier, bedeute  Steuersenkungen für wenige, aber sozialen Kahlschlag bei vielen. Er zeigte sich überzeugt, dass eine solche Koalition in Deutschland nicht gewünscht sei.Sie würde das Land zerreissen. Steinmeier: "Wir kämpfen mit Rückenwind. Ich sehe eine starke SPD.“ Die SPD habe im Wahlkampf stark aufgeholt, der schwarz-gelbe Vorsprung schmelze wie Eis in der Sonne. "Und wer aufholen kann, kann auch überholen“, sagte Steinmeier unter starkem Beifall.

"Zwei Tage noch. Und alles ist offen. Wir haben uns nicht kleinkriegen lassen. Wir haben uns die Moral nicht rauben lassen. Die Zweifel an Frau Merkel wachsen mit jedem Tag. Die Union fällt in sich zusammen. Und wir haben aufgeholt. Wir haben uns rangekämpft. Wir sind wieder da", rief Steinmeier. "Das kann in Deutschland nur eine Kraft, die Stand hält. Ich bin stolz auf die SPD. Stolz für diese Partei zu kämpfen."

 
Klaus Wowereit beim Schlussspurt
 

"Berlin begrüßt besonders herzlich Frank-Walter Steinmeier, den zukünftigen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland", so Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zu Beginn seiner Rede. Die SPD habe gezeigt, dass sie kämpft, sie werde auch bis zum 27. September um 18 Uhr um jede Stimme kämpfen, sagte Wowereit. "Das Thema unserer Veranstaltung heißt: Deutschland kann mehr. Und Deutschland kann mehr, wenn es von einem Sozialdemokraten regiert wird, von Frank-Walter Steinmeier."

Die Menschen erwarten zu Recht, dass das Thema soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt jeder Politik stehe, sagt Wowereit. "Wir befinden uns in der größten Finanzkrise, die die Welt je gesehen hat", erklärte er. Auch dank der Sozialdemokratie seien die Auswirkungen abgefedert worden. Aber viele Menschen hätten schlichtweg Angst, um die Zukunft ihrer Familien, um den Arbeitsplatz. Deshalb sei es richtig, wenn die Sozialdemokratie das Thema der sozialen Gerechtigkeit zu ihrem zentralen Thema mache.

 
Berliner Bundestagskandidaten 2009
 

Viel Unterstützung bekamen die Berliner Direktkandidatinnen und -kandidaten  auf der Bühne am Brandenburger Tor.

 
das Team Steinmeier
 

Mit großem Beifall in Berlin begrüßt: das Team Steinmeier.

 
Unterstützung durch Junge Teams
 

Unter den zehntausend Besucherinnen und Besuchern waren gleichermaßen Jung und Alt. Frank-Walter Steinmeier dankte ausdrücklich den Jungen Teams für die Unterstützung, die er im Wahlkampf erfahren hat.

 
Steinmeier Müntefering
 

Der SPD kämpfe nicht für Privilegien, nicht für kleine Gruppen, sondern für das Ganze – für ein sozial gerechtes Deutschland, so Frank-Walter Steinmeier. Er wies zudem auf die Unterschiede zur CDU in der Atompolitik und beim Mindestlohn hin. "Sozialen Ausgleich gibt es nur mit der SPD." Darum brauche Deutschland eine starke Stimme für Arbeit, Bildung und soziale Gerechtigkeit in der Regierung. "Deutschland braucht eine starke SPD", so der SPD-Kanzlerkandidat.

 

Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering rief dazu auf, bis Sonntag 18 Uhr um jede Stimme zu kämpfen. "Politik wird von Menschen gemacht, gute Politik wird von guten Politikern gemacht." Und "Frank-Walter Steinmeier kann das", er habe "Kanzlerformat", sagte Müntefering Dies sei für jeden sichtbar auch beim TV-Duell deutlich geworden. "Deutschland", so Müntefering weiter, "geht einen guten Weg mit Frank-Walter Steinmeier als Kanzler – er wird es werden!"

 
Leonard Lansink, Björn Böhning
 

Schauspieler Leonard Lansink und Bundestagskandidat Björn Böhning.

 
Junge teams
 

Fotos: Ulrich Horb