Podiumsdiskussion mit Mechthild Rawert

Podiumsdiskussion mit Mechthild Rawert im Rückert-Gymnasium

Chancengleichheit für alle

Podiumsdiskussion mit der SPD-Bundestagskandidatin Mechthild Rawert

 
„Alle sollen gleiche Chancen haben“ -  dafür setzt sich die SPD-Bundestagskandidatin Mechthild Rawert von Tempelhof-Schöneberg ein. Auf einer Podiumsdiskussion im Schöneberger Rückert-Gymnasium stellte sie sich - neben den Vertretern oder Vertreterinnen der anderen Parteien - den Fragen der Schülerinnen und Schüler. In einer kurzen Vorstellungsrunde erhielt jeder der Kandidaten, die Möglichkeit sich und seine Politik den Schülerinnen und Schülern nahezubringen. Dabei ging Mechthild Rawert vor allem auf die Chancengleichheit in der Bildung ein, für die sich die SPD einsetzt. Das zeige sich darin, dass es mit der SPD keine Studiengebühren geben werde und eine insgesamt gebührenfreie Bildung. Darüber hinaus liegt ihr die Gleichstellung am Herzen und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf insbesondere für Frauen. In Bezug auf die Integration setzt sich Mechthild Rawert für die Türkei als Beitrittsmitglied der Europäischen Union ein.
Die sich anschließende Fragerunde der Schülerinnen und Schülern reichte vom Atomausstieg bis zu den Sekundarschulen. Die zahlreich erschienen Schülerinnen und Schüler zeigten mit ihren Fragen deutlich, wie interessiert und differenziert sie über Politik Bescheid wissen. So interessierte sie vor allem die Frage nach dem Atomausstieg und den damit verbundenen erneuerbaren Energien. Sie zeigten sich sehr verwundert darüber, dass die CDU einerseits den Atomausstieg wolle, sich jedoch weiterhin für Atomkraftenergie stark mache. CDU-Kandidat Jan-Marco Luczak bezecihnete diei Atomkraftenergie als „saubere Energie“. Dem entgegnete Mechthild Rawert, dass es nur mit der SPD einen wirklichen Ausstieg aus der Atomkraft gebe.
Im Hinblick auf die Thematik rund um die Sekundarschule setzt sich Mechthild Rawert für Chancengleichheit und Gerechtigkeit ein. „Wir brauchen eine Gesellschaft des sozialen Zusammenhalts“, ohne Abhängigkeit vom Elternhaus oder vom BVG-Plan. Gerade Berlin habe durch seine hohe Zahl an Zuwanderern enorme Herausforderungen, die zum Beispiel Bayern nicht kennt, zu leisten, „damit kein Talent verloren geht“, so Mechthild Rawert.  
Eine  Schülerin wollet wissen, für wie glaubwürdig sich die Kandidaten halten. Wohl jeder im Saal würde sich für glaubwürdig halten, entgegnete Mechthild Rawert und lud dazu ein, sie im Bundestag einmal zu besuchen. Dort könne man sich ein Bild von ihrer Arbeit machen.
Text und Fotos: Lena Heinze-Berg
 

Mechthild Rawert in der Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern

 
 

Schülerinnen und Schüler des Rückert-Gymnasiums