Michael Müller warnt Schwarz-Gelb vor Bahnprivatisierung

Michael Müller warnt Schwarz-Gelb vor Bahnprivatisierung

Die jetzt von FDP und Union erneut ins Gespräch gebrachten Pläne zur Bahnprivatisierung hat der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Berliner SPD, Michael Müller, scharf kritisiert. "Union und FDP zeigen bereits einen Tag nach der Bundestagswahl, auf welchen Kurs sich die Bürgerinnen und Bürger einstellen müssen", so Müller. "Der geplante neue Anlauf zur Privatisierung der Deutschen Bahn zeigt, dass Daseinsvorsorge und Mobilitätsgarantie bei Schwarz-Gelb hinter Profitdenken zurückstehen muss. Wieder geht es um potenzielle Investoren anstatt um die Interessen der Bevölkerung.
Welche Auswirkungen die Börsengang-Ambitionen der Deutschen Bahn haben, mussten die Berlinerinnen und Berliner in den vergangenen Wochen am Beispiel der desaströsen Zustände bei der Berliner S-Bahn erleben. Die Zumutungen, die die Fahrgäste erleiden mussten, waren direkte Folgen der Sparauflagen, die die Deutsche Bahn der S-Bahn Berlin GmbH für den Börsengang auferlegt hat.“
Müller ist weiterhin der Auffassung, dass die Privatisierung der Bahn der falsche Weg ist. Er betont: „Wichtige Einrichtungen der Daseinsvorsorge müssen in öffentlicher Hand bleiben. Es geht um verantwortliches Handeln im Sinne der Bürgerinnen und Bürger.“