Klaus Wowereit und Andreas Geisel diskutierten in Lichtenberg

Klaus Wowereit und Andreas Geisel diskutierten in Lichtenberg

Klaus Wowereit in Lichtenberg, September 2009
 

Im Rahmen der Reihe „Stadtgespräche“ stellte am Mittwoch, 9. September 2009, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, im Lichtenberger Nachbarschaftszentrum Kiezspinne in der Schulze-Boysen-Straße seine Vision für die Zukunft der Stadt vor. Gemeinsam mit dem Lichtenberger Bundestagsdirektkandidaten Andreas Geisel diskutierte er mit den mehr als 150 Gästen über Chancen für den Bezirk Lichtenberg, aber auch aktuelle Probleme.


Andreas Geisel, Direktkandidat der SPD in Lichtenberg, sprach unter anderem über seine Ideen für eine moderne Gesundheitspolitik: „Die Zwei-Klassen-Medizin muss endlich aufhören. Es kann nicht  ngehen, dass Menschen je nach Krankenkasse unterschiedlich behandelt werden.“ Geisel ging auch auf die Energiepolitik und den geplanten Kraftwerksbau an der Rummelsburger Bucht ein. „Investitionen in den Standort Lichtenberg sind zu begrüßen, aber wir müssen insbesondere in neue Energien zu investieren.“ Lichtenberg hat die Chance, Vorreiter bei der Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien zu werden und sich damit als energetischer Modellbezirk zu profilieren. Erst Anfang September wurde der Förderverein „Energiekompetenzzentrum Berlin-Nordost“ an der Landsberger Allee eröffnet.

 

Frieda-Rosenthal-Preis verliehen.


Im Anschluss an den Besuch von Klaus Wowereit wurde der Frieda-Rosenthal-Preis verliehen. Damit wird besonderes haupt- oder ehrenamtliches Engagement für das demokratische Gemeinwesen im Bezirk Lichtenberg ausgezeichnet. Der Preis ist mit 100 € dotiert und wird von Birgit Monteiro, MdA gespendet.
Preisträgerein ist die Architektin und Bildhauerin Anna Franziska Schwarzbach. Geboren 1949 in Rittersgrün, studierte sie nach dem Abitur Architektur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und war von 1973 bis 1975 als Architektin am Berliner Palast der Republik mit Arbeiten am Theatersaal beschäftigt. Von 1975 bis 1979 absolvierte sie ein Abendstudium der Porträtplastik und ist seit 1977 als freischaffende Bildhauerin tätig. Frau Schwarzbach wird nicht nur für ihr künstlerisches Werk geehrt, sondern auch für ihr Engagement, die Erinnerung an die Opfer der Nazizeit wach zu halten. So schuf sie unter anderem die Skulptur zur Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischer Euthanasieverbrechen, die heute auf dem Gelände des Klinikums Buch steht.