Unterstützung für Frauenprojekte

Unterstützung für Frauenprojekte

Als Ausgleich für gewachsene Anforderungen und Kostensteigerungen sollen die Berliner Frauenprojekte ab 2010 mehr als 1 Mio. Euro
zusätzlich erhalten. Mit dem Beschluss, der mit der zweiten Lesung des Haushaltplanes im Fachausschuss Wirtschaft und Frauen des Abgeordnetenhauses gefasst wurde, unterstreicht die rot-rote
Koalition den besonderen Stellenwert und die Notwendigkeit von
Frauenförderung.

Die Erhöhung entspricht einer Steigerung um 5 Prozent. Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Ulrike Neumann wies darauf hin, dass  die Fraueninfrastruktur seit 2005 schrittweise stabilisiert und gestärkt worden sei. Es gab keine weiteren Kürzungen, und zweijährige Verträge haben für Planungssicherheit gesorgt. Die hochprofessionell arbeitenden, selbstverwalteten Frauenprojekte teilen sich einen Etat von 12,3 Mio. Euro. Dazu kommen 2 Mio. Euro aus dem Programm zur Beschäftigung von Frauen mit besonderen Benachteiligungen und zur Stärkung der Frauenprojekteinfrastruktur. Die weiteren Schwerpunkte liegen bei Projekten gegen häusliche Gewalt und bei Projekten gegen Zwangsverheiratung.

 

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