Michael Müller würdigt SDP-Gründer

Michael Müller würdigt SDP-Gründer

Als "Tag von historischer Bedeutung" für die SPD hat der Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller den 7. Oktober 1989 bezeichnet. An diesem Tag  fand in Schwante der Gründungsakt der Sozialdemokratischen Partei in der DDR statt. "Die Gründung der SDP war eine Geburt aus dem Geiste der demokratischen und pazifistischen Bürgerbewegung in der DDR. Und doch hebt sie sich ab von den vielen zu der Zeit entstehenden Friedens- und Bürgerrechtsbewegungen. Im System der SED-Einheitspartei war der Anspruch eine Partei – noch dazu eine  sozialdemokratische – zu gründen, ein entscheidender: Mit ihr wurde der Machtanspruch der SED und damit letztlich die DDR infrage gestellt. Denn eine solche Partei ließ sich nicht in das Machtgefüge der SED integrieren", sagte Müller.

Die Menschen, die die Parteigründung vor 20 Jahren getragen haben, mussten mit Repressalien rechnen, waren Verfolgte des Überwachungsstaates. Müller: "Wir können nicht hoch genug einschätzen, was sie mit der Gründung für die friedliche Revolution und die deutsche Wiedervereinigung getan haben! Sie sind eingetreten für das sozialdemokratische Ideal, haben offen dem Allmachtsanspruch der SED widersprochen. Seit 20 Jahren wächst in Berlin nun wieder zusammen, was
zusammen gehört. Seit 20 Jahren ist Berlin wieder Berlin. Die Berliner SPD, schon seit 1990 vereinigt mit der SDP, steht damals wie heute für das Zusammenfassen der Stadt."

 

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