Berlin bleibt Vorreiter bei Kita-Betreuung

Berlin bleibt Vorreiter bei Kita-Betreuung

portrait Klaus Wowereit
 

Die pädagogischen Rahmenbedingungen in Berlins Kindertagesstätten werden  Schritt um Schritt weiter verbessert.  Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sieht in dem jetzt vom Senat beschlossenen Reformkonzept „einen weiteren Beleg der Vorreiterrolle Berlins bei der Kinderbetreuung“. Wowereit: „In den nächsten Jahren wird deutlich werden, dass Berlin den Bildungsauftrag der frühkindlichen Erziehung noch weiter ins Zentrum rückt und damit auch einen zusätzlichen Beitrag zur Chancengleichheit leistet. Integration über Einkommens- und Kulturunterschiede hinweg muss im Kita-Alter beginnen. Die Ausweitung der Beitragsfreiheit und die Verbesserung der pädagogischen Angebote sind zentrale Schritte auf diesem Weg.“

 

Nach den Senatsplänen sollen der Personalschlüssel in zwei Schritten um ein Kind in allen Altersgruppen gesenkt, der Rechtsanspruch auf einen Teilzeitplatz eingeführt und der „Leitungsschlüssel“ verbessert werden. Damit sind weitgehend auch die Forderungen  des Kita-Volksbegehrens erfüllt. Neben der Beitragsfreiheit für die Kindertagesstätten, die der Senat bereits beschlossen hatte und die eine deutliche Entlastung für alle Eltern bringt, ergeben sich aus diesen Maßnahmen erhebliche weitere qualitative Verbesserungen in den Kindertagesstätten.

 „Wir wollen eine noch intensivere Betreuung für die Kinder in Berlin schaffen", erklärte Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner. "Der Senat macht mit diesem Maßnahmenbündel deutlich, dass er erhebliche Verbesserungen in der frühkindlichen Bildung bis zum Jahr 2013, konkret beginnend bereits 2010, gesetzlich festschreiben will und damit den Schwerpunkt Bildung für die Jüngsten in konkretes politisches Handeln umsetzt. Wir bauen in Kindertagesstätten und Schulen auf Konzepte, durch deren Realisierung die Kinder und Jugendliche gefördert und ihnen bestmögliche Chancen gegeben werden.“

 

Die vom Senat vorgesehenen Maßnahmen werden im Jahr 2010 zu Mehrkosten von 22,1 Mio. Euro führen; in den Jahren 2011 und 2012 würden die Kosten jeweils 64,1 Mio. Euro zusätzlich betragen und im Jahr 2013 rund 72,8 Mio. Euro. Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum wurde beauftragt, Finanzierungsvorschläge für die im Rahmen des Doppelhaushalts 2010/2011 zu erwartenden Mehrkosten zu machen.

 

 

 

 

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