August-Bebel-Instítut erinnert an Großkundgebung vom 4.11.1989

August-Bebel-Instítut erinnert an Großkundgebung vom 4.11.1989

Mit einer Diskussionsveranstaltung und einem Zeitzeugengespräch erinnert das August-Bebel-Institut an die Großdemonstration auf dem Alexanderplatz am 4. November 1989.

 

Eines der bedeutendsten Ereignisse dessen, was heute als Friedliche Revolution erinnert wird und zum Sturz der SED-Herrschaft in der DDR führte, fand am 4. November 1989 in Berlin statt. Über 500 000 Menschen versammelten sich zur größten freien Kundgebung in der Geschichte der DDR auf dem Berliner Alexanderplatz.

Die Redeliste führte Oppositionelle und kritische Künstler, wie Marianne Birthler oder Christa Wolf, ebenbürtig neben Vertretern des untergehenden Regimes, wie Markus Wolf oder Günter Schabowski, auf. Diese Choreografie wirft noch heute Fragen danach auf, in welchem Maße gesellschaftlicher Dialog schon vor dem Mauerfall am 9. November möglich war, welche Bandbreite an Ideen und Träumen von einer reformierten DDR geäußert wurden und was davon am Tag der Vereinigung noch übrig geblieben war.

Zeitzeugen: Thomas Heppener, Direktor des Anne Frank Zentrum, und Joachim Tschirner, Regisseur und Redner auf der Kundgebung am 4.11.1989.

Leitung: Daniela Honigmann, Historikerin M.A.

Mi 4. November, 18–21.15 Uhr in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin Wedding, beitragsfrei, Anmeldung erbeten: kontakt@august-bebel-institut.de

 

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