Die Metropole als Heimat

Die Metropole als Heimat

"Heimat Metropole" mit Frank-Walter Steinmeier
 

Die zwei Begriffe scheinen nur auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen: Zur Eröffnung des SPD-Kongresses "Heimat Metropole".wies Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit  auf die Bedeutung eines Heimatgefühl in den weiter wachsenden Großstädten hin. Entsprechend müsse das Zusammenleben in den Metropolen so organisiert werden, dass sich niemand ausgegrenzt fühle.

 

Metropolen seien Seismographen gesellschaftlicher Entwicklungen, so Wowereit, sie müssen Antworten geben, wenn Tendenzen zu einer sozialen Spaltung erkennbar werden. Als Vorsitzender der SPD-Metropolenkommission hat er sich  in den vergangenen Monaten intensiv mit den Perspektiven der Großstädte befasst.

 
"Heimat Metropole" Leonard Lansink

Kongress "Heimat Metropole": Schauspieler Leonard Lansink als Gast

 
 
"Heimat Metropole" Klaus Wowereit

"Heimat Metropole": Klaus Wowereit

 
 
"Heimat Metropole" mit Frank-Walter Steinmeier

"Heimat Metropole" mit Frank-Walter Steinmeier

 

Es seien die Sozialdemokraten, die Politik für eine moderne Metropole gestalten, sagte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier auf dem Kongress "Heimat Metropole" im Berliner Radialsystem. Gerade Berlin zeigt das ganz deutlich.

 

Steinmeier forderte einen "Neustart für eine faire, tolerante Gesellschaft". "Wenn eine Metropole pulsieren soll, brauchen wir die Unangepassten, die Eigensinnigen."  Er sprach sich für eine bessere Förderung von jungen Unternehmen aus und griff auch die Forderung Klaus Wowereits nach Veränderungen beim kommunalen Wahlrecht auf: Die SPD wolle das kommunale Wahlrecht ändern, damit Ausländer, die länger bei uns wohnen, aber nicht aus der EU stammen, mitstimmen können.

 

Unter starkem Beifall hatte der Fotograf Jim Rakete zuvor auf die Verdienste der rot-grünen Koalition hingewiesen: Sie habe "den Grauschleier von diesem Land gerissen". Frank-Walter Steinmeier griff das Wort auf und warnte vor einer schwarz-gelben Koalition, die die Zeit wieder zurückdrehen wolle, ob in der Frage des Atomausstiegs oder der Gestaltung einer offenen, toleranten Gesellschaft.

 

Fotos: U. Horb

 

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