Berliner SPD kritisiert CDU-Atomkurs

Berliner SPD kritisiert Atomkurs der CDU

porträt Marc Schulte
 

Der stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Marc Schulte hat die unbelehrbare Haltung von CDU/CSU nach dem Störfall im Atomkraftwerk Krümmel scharf kritisiert. Trotz erwiesener Störanfälligkeit und Unsicherheit gerade älterer Atomreaktoren halte die Union unbelehrbar und starrsinnig an ihrem rückwärtsgewandten Atomkurs fest. Auch der erneute Vorfall im Atommeiler in Krümmel halte führende Unionspolitiker nicht davon ab, massiv die Verlängerung der Laufzeiten älterer AKWs zu fordern. Dabei würden die Christdemokraten in unverantwortlicher Weise die Gefährdung von Mensch und Natur bewusst in Kauf nehmen.

"Die Berliner SPD steht wie die Partei auf Bundesebene zum Atomausstieg und für eine Zukunft mit erneuerbaren Energien", so Marc Schulte.

Die Schnellabschaltung des Atomkraftwerks Krümmel nach einem Transformatoren-Kurzschluss am 4. Juli habe erneut die Sicherheit der Atomenergie infrage gestellt. Nach einer zweijährigen Reparaturphase wegen eines ähnlichen Störfalls war der Reaktor erst am 19. Juni 2009 wieder ans Netz gegangen.

 

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