PS und SPD Kooperationsabkommen

News-Archiv 2003

Projekt Paris-Berlin

Kooperationsabkommen mit den Pariser Sozialisten

Unterzeichnung des Kooperationsabekommens zwischen Pariser PS und Berliner SPD 2003

Unterzeichnung des Kooperations- abkommens zwischen Pariser PS und Berliner SPD im September 2003. Foto: Hönemann

 

Der Landesverband und die Abgeordnetenhausfraktion der Berliner SPD haben vor einer Fraktionssitzung im Abgeordnetenhaus ein Kooperationsabkommen mit den Pariser Sozialisten unterzeichnet. Die Pariser Delegation, angeführt vom Partei- und Fraktionsvorsitzenden Patrick Bloche, war insgesamt zwei Tage in Berlin. In einer kurzen Rede vor der eigentlichen Unterzeichnung zeigte sich Bloche ebenso wie die gesamte Delegation beeindruckt von Berlin. Besonders aufgefallen sei ihm die gute Luft und das im Vergleich zu Paris geringe Verkehrsaufkommen. Von der Kooperation der beiden Parteien versprach sich Bloche viele Anregungen bei der Bewältigung der Probleme der französischen Hauptstadt. Er wies darauf hin, dass in Paris eine vergleichbare Regierungskoalition wie in Berlin bestehe. Ihre rot-rote Koalition besteht aus Sozialisten, Kommunisten und weiteren kleineren Gruppierungen.

Michael Müller machte in seinem Statement deutlich, dass auch er sich Anregungen und Ideen aus Paris erhofft. So gefiel ihm Frankreichs weitgehende finanzielle Unterstützung ihrer Hauptstadt und ihrer besonderen Funktionen. Der französische Staat übernehme beispielsweise die Kosten für die gesamte Polizei in Paris. „Darüber sollten wir auch mal nachdenken“, forderte Müller. Er ließ keinen Zweifel daran, wie ernst es der Fraktion sei, die vereinbarte Kooperation mit Leben zu füllen. Während Patrick Bloche mit einer knapp zehnköpfigen Delegation nach Berlin reiste versprach Müller im Namen seiner Fraktion: „Wir kommen alle!“

Der  SPD-Landesvorsitzende Peter Strieder betonte die Rolle der Metropolen für die zukünftige wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung. „Mehr noch als bisher“, so Strieder, werden die Innovationen in Zukunft aus den Metropolen kommen.“ Sozialdemokraten und Sozialisten sieht er dabei in der besonderen Verantwortung diesen Prozess zu unterstützen, weil die Menschen in den allermeisten europäischen Metropolen sozialdemokratische oder sozialistische Regierungen gewählt hätten.

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